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Kunst aus neun Jahrhunderten

> für einen Blick in die Ausstellung, bitte ins Bild klicken. (Fotos: Werner Hannappel)


Spannungen
100 Jahre OEW – Werke aus der Kunstsammlung

Eine Kooperation zwischen den Oberschwäbischen Elektrizitätswerken (OEW) und Columbus Art Foundation
Ausstellung. Jörg van den Berg und Dr. Kai-Michael Sprenger

Eröffnung: Freitag, den 18. Dezember 2009, 18:30 Uhr
Ausstellungesdauer: 19. Dezember 2009 bis 6. März 2010


Die Kunstsammlung der OEW ist seit ihrem Beginn in den frühen 1950er Jahren auf mittlerweile mehr als 800 Werke angewachsen. Die Kunstwerke stammen aus neun Jahrhunderten, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf der Kunst des vergangenen 20. Jahrhunderts liegt. Daneben aber finden sich nicht nur vereinzelte Spitzenwerke aus älteren Kunstepochen, sondern weitere klar erkennbare Akzente, so z.B. in der Skulptur der Gotik, oder auch in der Malerei des Barock. Die Sammlung hat trotz ihrer Größe und der Qualität ihrer Stücke kein eigenes Haus, sondern verteilt sich vielmehr auf verschiedene Standorte der neun Landkreise der OEW. Sie ist von daher als geschlossene Sammlung nur schwer fassbar. Insofern ist jede Ausstellung dieser Sammlung per se ein Ereignis, noch dazu wenn sie aus Anlass des 100jährigen Bestehens der OEW geschieht.

Die Ausstellung ›Spannungen‹ in der Kunsthalle der Columbus Art Foundation in Ravensburg wird dennoch die mit solchen Jubiläen eigentlich verbundenen Erwartungen bewusst unterlaufen. Sie wird weder eine repräsentative Übersicht, noch eine glamouröse Feier der stetig wachsenden Bestände liefern. Sie wird noch nicht einmal eine Kunstgeschichte ausstellen, obwohl sie Werke aus neun Jahrhunderten zusammen führt. Die Ausstellung basiert auf der Überzeugung, dass der eigentliche Ort der Kunst das einzelne Kunstwerk ist. ›Spannungen‹ wird Sie als Besucher folgerichtig dazu einladen, einzelne Werke intensiv zu sehen – zunächst unabhängig von ihrem Entstehungsjahr. ›Spannungen‹ wird dann aber auch Beziehungsstiftungen anbieten, die Werke unterschiedlichster Epochen zusammen treffen lassen. Neben ihrer Lust an der Augenarbeit ist die Basis für die Ausstellung, unsere eigene Zeit als archimedischen Punkt für einen neuen Blick in die Geschichte der Kunst zu begreifen. Wir freuen uns, wenn Sie sich auf dieses Experiment als Besucher einlassen.