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Columbus Art Foundation in der HALLE 14, Baumwollspinnerei



Ausstellungsansicht ›Wollust‹, 2008 (Foto. Werner Hannappel)


Columbus Art Foundation und HALLE 14

Zwischen 2008 und 2010 war die C-AF für drei Jahre zu Gast in der HALLE 14 auf dem Gelände der Spinnerei Leipzig. In dieser Zeit haben wir eine Fläche von 1000 qm in unmittelbarer Nachbarschaft zum „universal cube“, einem Projektraum der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, zunächst umgebaut und dann jeweils zwischen Mai und Oktober mit insgesamt 11 Ausstellungen bespielt. Mehr als 25.000 Besucher haben die Ausstellungen während unseres dreijährigen Gastspiels gesehen. Nicht aufgrund dieser Zahl, sondern vor allem Dank der herausragenden Partnerschaft mit HALLE 14 und einigen weiteren Nachbarn waren es drei fantastische Jahre in Leipzig.


Ausstellungen von 2008 bis 2010

2008

Wollust – the presence of absence
LE 01|2008   1. Mai bis 15. Juni 2008

Heike Kati Barath - kommst du
LE 02|2008   5. Juli bis 17. August 2008

+10|2008 – shortlist zum Columbus-Förderprojekt
LE 03|2008   6. September bis 26. Oktober 2008


2009

Frank Bölter – It's aqua origami, all right, but is it art?
LE 01|2009   1. Mai bis 5. Juli 2009

Julia Staszak – Seid doch friedlich!
LE 02|2009   1. Mai bis 5. Juli 2009

BALUSTER – Absolventen 2009 der HGB Leipzig, Prof. Neo Rauch
LE GAST 2009  18. Juni bis 16. August 2009 

+10|2009 – shortlist Columbus-Förderprojekt
LE 03|2009 12. September bis 1. November 2009


2010

schrägterrain
Jörg Baier, Gabriele Basch, Annett Bienhaus,
Wolfgang Flad, Myriam Holme, Nada Sebestyén
LE 01|2010   1. Mai – 13. Juni 2010

Julia Gröning – Losigkeit
LE 02|2010   3. Juli bis 15. August 2010

Famed – Allegorie und Versprechen
LE 03|2010   3. Juli bis 15. August 2010

+6|2010 – shortlist zum Columbus-Förderprojekt
LE 04|2010   11. September bis 22. Oktober 2010


Die Geschichte der HALLE 14

Der Industriebau aus der Gründerzeit ist eine von vier großen Produktionshallen für Baumwollgarne auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei im Westen der Stadt. Die Spinnerei war 1909 die größte ihrer Art Kontinentaleuropas. Zwischen 1890 und 1891 wurde die heutige HALLE 14 als III. Spinnerei von der damaligen Baumwollspinnerei-Aktiengesellschaft erbaut. Nach einem rasanten Expandieren in nur fünf Jahren nach Gründung und Produktionsstart 1886 konkurrierten die 76.500 Spindeln der HALLE 14 mit den großen englischen und Schweizer Garnproduzenten in fein nummerierten Garnstärken. Die Spinnerei produzierte durch die Weimarer Republik, die Zeit des Nationalsozialismus bis zum Ende der DDR.

Nach der Einstellung der Produktion im Jahr 1992 stand die Halle als vergessene Kapsel des Industriezeitalters über 10 Jahre leer. Die HALLE 14 umfasst vier Etagen. In jeder erstreckt sich eine weitläufige 4.000 qm große Halle mit ihren für die Stahlskelettbauweise so charakteristischen Säulenreihen.


www.halle14.org