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Columbus gewinnt Deutschen Kulturförderpreis des Kulturkreises im BDI


Am 1. Juni 2006 wurde in Berlin erstmals der „Deutsche Kulturförderpreis“ des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) verliehen. Der Preis würdigt herausragendes kulturelles Engagement von Unternehmen. Der Preis der Sonderjury „Aus Sicht der Kunst und Kultur“, ging an Columbus Holding AG, Ravensburg, in Anerkennung des nunmehr 10jährigen Engagements im Rahmen der Columbus Art Foundation. Der Jury gehörten so namhafte Persönlichkeiten an, wie die Regisseurin Doris Dörrie, der Dirigent Sir Peter Jonas oder Prof. Dr. Uwe M. Schneede, ehemaliger Leiter der Kunsthalle Hamburg.

Columbus Art Foundation unterstützt junge bildende Künstler an der Schnittstelle zwischen Akademie und freischaffender Existenz mit dem Ziel, dass diese im Betriebssystem Kunst fest Fuß fassen. Um dies zu erreichen, erhalten die Künstler ein umfassendes Förderpaket, das von Ausstellungen in der firmeneigenen Kunsthalle, dem Ankauf von Werken über Publikationen bis hin zu Kooperationen mit Museen und Kunstvereinen reicht. Im Laufe der letzten zehn Jahre wurden so 32 Künstler bundesweit gefördert. „Columbus hat die Jury überzeugt durch den gezielten, langfristigen und konsequenten Einsatz für den künstlerischen Nachwuchs“, so Dr. Arend Oetker, Vizepräsident des BDI und Vorsitzender des Gremiums Bildende Kunst im Kulturkreis, bei der festlichen Gala in seiner Laudatio.

„Für uns ist es selbstverständlich, dass Unternehmen sich gesellschaftlich engagieren. Wirtschaft und Gesellschaft brauchen beide den Blick über den Tellerrand, damit Neues entsteht“, betonte Götz-Wolf Wagener, Vorstandsvorsitzender der Columbus Holding AG, in seiner Dankesrede. „Öffentlichkeit und Erfahrung mit dem Kunstbetrieb sind für junge Künstler grundlegend, um sich zu behaupten und weiterzuentwickeln. Das geschieht nicht von heute auf morgen. Wir nehmen den Preis daher auch entgegen im Namen all derer, die daran mitgearbeitet haben, dass dieses Projekt seit zehn Jahren seine nachhaltige Wirkung entfaltet“, ergänzte Gertraud Wagener, die gemeinsam mit ihrem Mann Columbus Art Foundation aufgebaut hat.

Der Kulturförderpreis ist nicht die erste Auszeichnung für Columbus. Die Universität Witten-Herdecke zeichnete das Unternehmen 2004 als einziges mittelständisches Unternehmen neben internationalen Firmen wie Daimler Chrysler und Phillip Morris aus für glaubwürdige Corporate Social Responsibility – nicht zuletzt aufgrund des Engagements mit Columbus Art Foundation.



Dr. Arend Oetker (BDI-Vizepräsident und Vorsitzender des Gremiums Bildende Kunst im Kulturkreis) während der Laudatio auf die Preisträger 2006.